Klausen

Klausenby Andreas Maier; Kenneth Northcott, translator

216 Seiten
Verlag: Suhrkamp Verlag (26. Jan 2004)
ISBN-10: 3518455699
ISBN-13: 978-3518455692

(English translation and links further below)

Eines ist klar: »Klausen ist ein Tatort.« Was aber wirklich in diesem Südtiroler Ferienidyll für vor allem deutsche Touristen passiert ist, darüber gehen die Meinungen leidenschaftlich auseinander. Man erzählt von einem Überfall, gar einem gezielten Schuß aus dem Hinterhalt. Wer ist das Opfer, wer der Täter? Darüber gibt es zunächst nur abenteuerliche Spekulationen. Erste Verdächtigungen gehen naturgemäß in Richtung der Pakistani und der Albaner auf der Ploderburg, aber bald geraten Hintermänner in den Blick, deren Grundstücksspekulationen die Vorgänge halbwegs plausibel zu machen scheinen. Jedoch werden nicht der einschlägig vorbestrafte Laner und sein Kontrahent Zurner verhaftet, sondern Gasser und seine Saufkumpane. Was beginnt wie eine Provinzposse, wächst sich aus: Ist Klausen gar Umschlagplatz eines internationalen Drogenkartells? Wie sich Öffentlichkeit bildet, wie eine Verwirrung die nächste stiftet, bis alle Gewißheiten (oder was wir dafür halten) immer wahnhaftere Züge annehmen und schrill auf unser Handeln zurückwirken, das komponiert Andreas Maier zu einer bitterbösen Komödie über dieses vielleicht doch nicht so weltabgelegene Klausen.

Über den Autor

Andreas-MaierAndreas Maier wurde 1967 im hessischen Bad Nauheim geboren. In Frankfurt am Main studierte er Altphilologie, Philosophie und Germanistik, bevor er mit einer Arbeit über Thomas Bernhard promovierte. Von Bernhard hat Maier den Tonfall, den „exzessiven Gebrauch des Konjunktivs“ und den „Beobachtungszwang“, wie er selbst sagt. Bekannt wurde Maier mit seinem im Jahr 2000 erschienenen Roman „Wäldchestag“. Es folgten „Klausen“ (2002), „Kirillow“ (2005), „Bullau“ (2006, mit Christine Büchner) und „Ich“ (2006). Heute lebt und arbeitet Maier in Bad Nauheim und Frankfurt.

Im Jahr 2000 wurde Andreas Maier beim Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mit dem Ernst-Willner-Preis ausgezeichnet. Für sein literarisches Debüt „Wäldchestag“ erhielt er den Literaturförderpreis 2000 der Jürgen-Ponto-Stiftung. Ebenfalls im Jahr 2000 ging der aspekte-Literaturpreis des ZDF an Maier. 2003 wurde er mit dem Heidelberger Clemens-Brentano-Preis, 2004 mit dem erstmalig vergebenen Candide-Preis der Stadt Minden ausgezeichnet. 2006 war Maier Stipendiat der Villa Massimo; für das Jahr 2007 bekam er ein Stipendium des
Deutschen Literaturfonds Darmstadt.

Mit Poetikdozenturen hat Andreas Maier bereits Erfahrung. Nach Mainz und Frankfurt hält er an der FH Wiesbaden nun bereits seine dritte Poetikdozentur.

In English

Paperback: 168 pages
Publisher: Open Letter (August 15, 2010)
ISBN-10: 193482416X
ISBN-13: 978-1934824160

Nobody knows exactly what happened in the small town of Klausen, or rather, everyone knows: a bomb went off on the autobahn, or at a shack near the autobahn, or someone was shooting at the town from a bridge; it all stems from a fight over measuring noise pollution on the town square, or it was the work of eco-terrorists, or Italians. And while nobody knows who or what to blame—although they’re certainly uneasy about the Moroccan and Albanian immigrants who are squatting in an abandoned castle—they all suspect that Josef Gasser, who spent several years away from Klausen, in Berlin, is behind it all. Only one thing is clear: Klausen was now a crime scene.

In Klausen, Andreas Maier has taken Thomas Bernhard’s method, the nested indirect speech, the repetition, the endless paragraph and pointed it at an entire town. A town where one confusion leads to the next, where everyone is living in a fog of rumor, but where everyone claims to know exactly whats going on, even if they’ve changed their story several times.

About the author

Andreas Maier was born in 1967 in the Hessian town of Bad Nauheim. In Frankfurt, he studied philology, philosophy and German before he received his doctorate with a thesis on Thomas Bernhard. Maier became known for his novel published in 2000, „Wäldchestag.“. It was followed by „Klausen“ (2002), „Kirillow“ (2005), „Bullau“ (2006, with Christine Buchner) and „Ich“ (2006).

In 2000, Andreas Maier was honored at the Ingeborg Bachmann Competition with the Ernst Willner Prize. For his literary debut, „Wäldchestag“ he received the 2000 Literature Award from the Jürgen Ponto Foundation. Also in 2000, the ZDF Literature Prize went to Maier. In 2003 he was awarded the Heidelberg Clemens Brentano Prize, 2004 with the inaugural Candide Prize of the city of Minden. In 2006 Maier was a fellow at the Villa Massimo; in 2007 he received a scholarship from the German Literature Fund Darmstadt.

Maier currently lives and works in Bad Nauheim and Frankfurt.

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